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Die Chirurgie des Salzburger Landesklinikums sichert Qualität mit maßgeschneiderter App auf FileMaker-Basis

Die Universitätsklinik für Chirurgie der Salzburger Landeskliniken weist beeindruckende Zahlen vor. Jedes Jahr werden dort rund 9.000 stationäre Patienten behandelt. Im ambulanten Bereich werden mehr als 20.000 Patienten untersucht und über 7.000 Patienten endoskopiert.

Herausforderung

 

Um die medizinische Qualität in der chirurgischen Abteilung zu sichern, hat sich Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, ehemaliger Vorstand der Chirurgie am Salzburger Landesklinikum, schon Ende der achtziger Jahre mit dem Thema Qualitätssicherung in der Chirurgie beschäftigt. Bereits Ende der achtziger Jahre erkannte er, dass kontinuierlich gute medizinische Ergebnisse nur dann erzielt werden können, wenn eine permanente medizinische Dokumentation stattfindet, über die sich entsprechende Prozesse abbilden und nachvollziehen lassen.

Dies minimiert Dokumentationsfehler und strukturiert gleichzeitig die klinischen Abläufe. Aufgrund von Zeitmangel und anderer hemmender Rahmenbedingungen schleichen sich in vielen Fällen vermeidbare Fehler ein. Um diesem Problem entgegenzuwirken und Ärzten die Dokumentation zu erleichtern, entwickelte Öfner zunächst in Eigenregie über mehrere Jahre eine maßgeschneiderte Lösung zur Verbesserung der Prozess- und Ermittlung der Ergebnisqualität in der Chirurgie.

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Außer der FileMaker-Lösung ChiBASE ist mir kein anderes Dokumentationssystem bekannt, das dem Begriff einer Wissensdatenbank gerecht wird, indem damit verbundene zeitnahe Erkenntnisse direkte Auswirkung auf das klinische Handeln einer Klinik haben.

Abfragen sind mit unserem FileMaker-System flexibel erstellbar und verknüpfbar und vor allem, und das ist ein absolutes Novum, lässt sich die Datenintegrität durch Dritte überprüfen.

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner
Ehemaliger Vorstand der Chirurgie am Salzburger Landesklinikum, heute Direktor der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie an den Universitätskliniken Innsbruck.

Lösung


2009 tat sich Öfner mit dem Salzburger FileMaker-Entwickler Dipl. Ing. Bernhard Schulz, Geschäftsführer der schubec GmbH, zusammen. Seitdem treiben sie die Entwicklung einer hoch spezialisierten FileMaker-App voran, die über eine Schnittstelle mit der Kliniksoftware ORBIS und AGFA verbunden ist. Mit der maßgeschneiderten App ist es möglich, die international standardisierten Jargon-Kataloge, die das Herzstück jeder medizinischen Dokumentation darstellen, abzubilden.

Was die Chirurgen früher zeitaufwändig und fehleranfällig in Excel-Listen führten und teilweise in starre, von der Informationstiefe nicht ausreichende Masken der Kliniksoftware einpflegten, erfolgt in der FileMaker-App heute in Sekundenschnelle und höchst differenziert. Ein weiterer Vorteil der App ist ihre Auditfähigkeit. Dies bedeutet, dass die Dokumente wie zum Beispiel die Krankengeschichte unverändert nach dem ISO-Standard PDF/A über eine Schnittstelle auf dem Krankenhausserver abgelegt werden und somit auch durch Dritte überprüfbar sind.

Bereits erprobt ist der Einsatz einer mobilen App auf FileMaker Go, über welche die Ärzte die Daten noch flexibler und ortsunabhängiger eingeben können. Das verwendete Gerät – das iPad mini – eignet sich hierfür hervorragend, denn es passt perfekt in die Jackentasche eines Ärztekittels.

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